7. Spieltag: Auswärtsspiel gegen SC Güdingen
Im Auswärtsspiel am Samstag beim SC Güdingen konnte der SC Monopol Frankfurt ein „gewonnenes“ Unentschieden erreichen.
Ausschlaggebend für den Zusatzpunkt waren schon die ersten beiden klar gewonnenen Spiele. Der Schwede Stefan Adamsson hatte sich offenbar am Vorabend (bei seinem 5-Satz-Erfolg in der Hessenliga gegen Maintals Spielertrainer Andreas Omlor) so richtig warm gemacht. Er ließ seinen Gegner Jens Hennes nur zu Beginn der Sätze zu Punkten kommen, zog dann aber immer gnadenlos davon und siegte ungefährdet 3:0.
Auch Kai Wetzstein hatte Nils Kempf sicher im Griff und gewann ebenfalls 3:0, wobei er im dritten Satz im Gefühl des sicheren Sieges doch noch einige Punkte seines Gegners zuließ.
Im Spitzenspiel konnte Florian Silbernagl dem Belgier Jan van den Herrewegen (WRL 103) doch einiges Kopfzerbrechen bereiten. In den beiden ersten Sätzen lag Silbernagl zwar durch zu viele eigene Fehler nach Punkten immer leicht zurück und verlor die beiden Durchgänge dann auch jeweils knapp. In Satz 3 drehte er aber den Spieß um und hatte am Ende sogar zwei Satzbälle, die er aber nicht nutzen konnte. Am Ende gewann der Belgier auch diesen Durchgang im Tie-Break mit 12:10.
Gleicher Spielverlauf anfangs auch beim Spiel an Position 2: Mit dem Unterschied, dass Johannes Voit aber den dritten Satz für Frankfurt holen konnte und dann auch endlich besser ins Spiel fand. Auch den vierten Satz konnte er gegen Dimitri Diamadopoulos (WRL 351) noch knapp für sich entscheiden. Aber im letzten Satz war die Luft raus, der Italiener zog schnell auf 5:0 davon und gewann schließlich klar mit 11:3.
8. Spieltag: Heimspiel gegen SC Kempten
Tags darauf blieben beim Heimspiel gegen den SC Kempten dann sogar alle drei Punkte in Frankfurt.
Und wieder wurde der Grundstein in den ersten Spielen auf den hinteren Positionen gelegt. Stefan Adamsson baute seine Siegesserie des Wochenendes aus, hatte aber bei seinem 3:1 gegen Jürgen Martin deutlich mehr Mühe als am Vortag. Die beiden ersten Sätze dominierte er klar, verlor dann aber den dritten, weil er nicht mehr genug Druck aufbauen konnte. Im vierten Satz musste er dann kämpfen, entschied den Durchgang aber knapp mit 11:8 für sich.
Kai Wetzstein konnte wieder ein klares 3:0 gegen Pasquale Ruzicka beisteuern, diesmal durchgängig mit konsequentem Spiel und ohne Konzentrationsmängel.
Im Spitzenspiel bekam Florian Silbernagl gegen den Weltranglisten-86. Jaymie Haycocks kein Bein auf den Boden. Was er auch versuchte, der Engländer hatte immer eine noch bessere Antwort parat. Im dritten Sitz war der Frankfurter dann so entnervt, dass er sogar noch die „Höchststrafe“ 11:0 kassieren musste.
Die Entscheidung musste also das Spiel der beiden Ex-Nationalspieler Johannes Voit und David Heath bringen. Den stark umkämpften ersten Satz konnte Voit mit 12:10 für sich entscheiden und dann auch den zweiten Durchgang recht klar gewinnen. Mit diesen beiden Sätzen war das „gewonnene“ Unentschieden (und damit 2 Punkte) für Frankfurt schon gesichert. Und mit diesem Wissen und dem Eindruck, dass es um den immerhin schon 45-jährigen Heath auch konditionell nicht mehr zum Besten stand, ließ die Spannung bei Voit wohl etwas nach. Aber Eindrücke können täuschen und der Schotte an sich ist ja bekanntlich ein Kämpfer: David Heath konnte plötzlich wieder dagegen halten, den Spieß umdrehen und sogar auf 2:2 ausgleichen. Auch im letzten Satz schenkten sich die beiden Kontrahenten bis zum Stand von 5:5 nichts, aber dann schlichen sich doch kleine Fehler beim Schotten ein. Hannes Voit aber konnte sein konstant starkes Niveau über die gesamte Dauer des Spiels halten und gewann schließlich Satz 5 mit 11:6 und damit auch den dritten Punkt für Frankfurt.