5. Spieltag: Auswärtsspiel gegen Squash Devils
Im Auswärtsspiel am Samstag bei den Squash Devils in Gerlingen konnte der SC Monopol Frankfurt ein „gewonnenes“ Unentschieden erreichen.
Es wäre sogar noch mehr drin gewesen, aber Julian Wollny fehlte die gewohnte Sicherheit und so entwickelte sich ein hin und her wogendes Match. Satz 1 konnte Wollny noch knapp im Tie-Break gewinnen, aber die Sätze 2 und 3 gingen an André Weingerl ehe Wollny mit Satz 4 wieder ausgleichen konnte. Im entscheidenden Satz lag der Frankfurter schon mit 0:5 im Rückstand, konnte sich aber wieder herankämpfen. Nach 7:7 und 9:9 hatte dann aber doch der Stuttgarter „Teufel“ Weingerl mit 11:9 das bessere Ende für sich.
Aber nur gut eine Stunde später war dann die gesamte Begegnung wieder ausgeglichen, denn Kai Wetzstein konnte einen 5-Satz-Sieg für Frankfurt erringen. Auch dieses Spiel verlief in Wellen und beide Spieler hatten erkennbar Freude am Laufen bei endlosen Ballwechseln. Im vierten Satz hatte Wetzstein sogar schon einen Matchball, aber Johannes Thürauf konnte den Durchgang letztlich doch mit 16:14 noch für sich entscheiden. Im entscheidenden fünften Satz zog der Frankfurter dann aber schnell auf 7:0 davon und gewann schließlich sicher mit 11:4.
Im Spitzenspiel bekam es Flo Silbernagl mit dem 22-jährigen Schweizer Robin Gadola zu tun. Fast schien es so, dass keiner den ersten Satz gewinnen wollte. Denn im Tie-Break vergaben sie beide reihenweise gute Möglichkeiten, ehe dann doch der schwäbische Schweizer mit 16:14 die Oberhand behielt. Auch den zweiten Satz konnte er dominieren, bevor es im dritten Durchgang dann wieder ausgeglichener zuging. Aber auch diesen Satz konnte Silbernagl nicht für sich entscheiden und musste somit eine 0:3-Niederlage hinnehmen, die aber nicht so deutlich war wie das Ergebnis suggeriert.
Es lag also an Hannes Voit mit einem möglichst klaren Sieg noch Punkte für Frankfurt zu sichern. Das gelang ihm sehr überzeugend mit druckvollem, variablem Spiel gegen Kevin Schwentner, der sein Können zwar ab und zu aufblitzen ließ, aber letztlich auch konditionell unterlegen war. Mit einem nie gefährdeten 3:0 konnte Voit also sogar noch 2 Punkte (bei gleichem Spiel- und Satzverhältnis: 10 mehr gewonnene Punkte für Frankfurt) sicherstellen.
6. Spieltag: Heimspiel gegen Sport-Insel Stuttgart
Tags darauf gab es beim Heimspiel gegen SI Stuttgart eine 3:1-Niederlage, die doch ganz schön weh tat. Der Tabellenzweite aus der Schwabenmetropole siegte in der Frankfurter Squash-Insel mit 3:1.
Knackpunkt war das Spitzenspiel zwischen Florian Silbernagl und Valentin Rapp, das den Spielern alles abverlangte und die Zuschauer von den Sitzen riss. Der erste Satz war ausgeglichen und ging mit 11:9 knapp an den Stuttgarter Rapp. Silbernagl konterte mit einem klaren 11:4, musste aber den dritten Satz wieder mit 8:11 abgeben. Im vierten Satz spitzten sich die Ereignisse zu, nach engem Verlauf musste Silbernagl drei Matchbälle abwehren und gewann den Durchgang doch noch mit 13:11. Und auch im letzten Satz gab keiner nach: Rapp lag zwar ständig leicht in Führung, aber Silbernagl konnte auch den vierten Matchball beim Stand von 10:9 noch abwehren. Erst der fünfte Matchball brachte dann die Entscheidung mit 12:10 für den Stuttgarter in einem Spiel, das eigentlich keinen Verlierer verdient hatte.
Aber damit ging Stuttgart eben doch mit 2:1 in Führung, denn Julian Wollny startete die Begegnung diesmal mit einem 3:0-Erfolg und hatte nach nervösem ersten Satz mit seinem 18-jährigen Kontrahenten Jan Siegle keine Probleme mehr.
Im zweiten Spiel des Tages konnte Kai Wetzstein aber nie an die Leistung vom Vortag anknüpfen und der laufstarke Ben Petzoldt nutzte das konzentriert für seinen 3:0-Erfolg aus.
Hannes Voit ging zwar im abschließenden Match gegen Patrick Gässler schnell mit 5:0 in Führung, verlor dann aber irgendwie den Faden. Im Gegenzug fand Gässler immer besser ins Spiel, gewann noch den ersten Satz und dominierte auch in den Durchgängen zwei und drei das Spiel immer deutlicher.